Volksmusikseminare sind dahingehend ein faszinierendes Thema, weil sie weit mehr sind als nur „Unterricht“. Sie sind lebendige Treffpunkte für Gemeinschaft, Brauchtumspflege und musikalische Weiterbildung.
Bei uns liegt der Fokus an:
- Einzel- und Gruppenunterricht: Verfeinerung der Technik an Instrumenten wie Ziach (Steirische Harmonika), Hackbrett, Zither, Harfe oder Kontrabass und vielen weiteren Instrumenten.
- Das „Zusammenspielen“: Einer der wichtigsten Aspekte. Wie harmoniert man in einer Tanzlmusi oder Geigenmusi? Auf was kommt es an?
- Die Referenten sind bekannte Volksmusikanten, die ihr Wissen nicht aus Lehrbüchern, sondern aus der Praxis weitergeben.
Das Lernen endet nicht, wenn die Notenblätter weggelegt werden.
- Hoagascht & Geselligkeit: Das abendliche spontane Musizieren in der Wirtsstube ist oft der Höhepunkt. Hier wird gelernt, wie man ohne Noten improvisiert.
- Netzwerk: Man findet Gleichgesinnte, gründet neue Ensembles oder tauscht seltene Notenhandschriften aus.
- Generationenmix: Vom 8-jährigen Nachwuchstalent bis zum 80-jährigen Routinier sitzen alle an einem Tisch.
Warum sind diese Seminare für die Kulturlandschaft wichtig?
- Erhalt regionaler Dialekte und Stile: Jedes Tal hat oft seine eigene Art zu spielen oder zu singen. Seminare bewahren diese Nuancen vor dem Vergessen.
- Vom Blatt zum Ohr: Viele Seminare legen Wert auf das Auswendigspielen und das Gehör, um die Lebendigkeit der Musik zu erhalten.
- Nachwuchsförderung: Jugendliche werden spielerisch an Traditionen herangeführt, ohne dass es „verstaubt“ wirkt.
Meldet euch gleich mit unserem Anmeldeformular an. Wir freuen uns
Anita Kallmünzer – 2. Gauvolksmusikpflegerin Donaugau-Trachtenverband e.V.
